Junge Sicherheitspolitiker zu Spitzengesprächen

Dienstag, 24. November 2015

Der Arbeitskreis „Junge Sicherheitspolitiker“ war im Oktober zu Gast bei Verteidigungsstaatssekretär Hoofe und BDSV-Hauptgeschäftsführer Adamowitsch.

Außenaufnahme des offiziellen Eingang des Bundesministerium der Verteidigung in BerlinFoto: Bundeswehr/Stollberg

Auf Einladung von Gerd Hoofe, Staatssekretär im Bundesministerium der Verteidigung, und Georg Wilhelm Adamowitsch, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie, trafen sich die Mitglieder des Arbeitskreises „Junge Sicherheitspolitiker“ zu Gesprächen in Berlin. Damit bot sich den Nachwuchsführungskräften die Gelegenheit, aktuelle sicherheitspolitische Fragestellungen mit Verantwortlichen aus Politik und Wirtschaft zu diskutieren.

Gruppenfoto der \"Jungen Sicherheitspolitiker\" der BAKS im Treppenhaus des Bendlerblocks im Bundesministerium der Verteidigung in Berlin

Die „Jungen Sicherheitspolitiker“
mit Staatssekretär Hoofe im Bendlerblock. Foto: BAKS/Nieke

„Derzeit sind über 6.000 Soldatinnen und Soldaten in Deutschland als Unterstützungskräfte für Bund, Länder und Kommunen im Einsatz“, berichtete Staatssekretär Hoofe seinen Gästen zum Thema Flüchtlingshilfe. Damit leiste die Bundeswehr einen großen Beitrag zur Bewältigung der aktuellen Situation. Hoofe verwies auch darauf, dass die Bundeswehr diese Leistung erbringe, während sie im Zuge von NATO-Aktivitäten und Auslandseinsätzen gefordert sei. Denn zugleich erfordere die gegenwärtige sicherheitspolitische Lage in Osteuropa sowie im Nahen und Mittleren Osten eine ebenso volle Konzentration auf den laufenden Einsatz- und Übungsbetrieb der Streitkräfte.

Einsatzbreite und Rüstungsfragen im Mittelpunkt

In einem weiteren Gespräch stellte sich Georg Wilhelm Adamowitsch, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie, den Fragen der „Jungen Sicherheitspolitiker“. Dabei standen insbesondere die Besonderheiten des internationalen Rüstungsmarktes, die rüstungspolitischen Entwicklungen in Deutschland und die Europäisierung der Branche im Fokus.

Der Arbeitskreis „Junge Sicherheitspolitiker“ wurde im April 2015 gemeinsam durch die BAKS und den Freundeskreis der BAKS gegründet. Ein Ziel dieses Nachwuchsnetzwerkes ist die Förderung des Austausches zwischen angehenden Führungskräften aus Politik, Wissenschaft, öffentlicher Verwaltung, Wirtschaft, Kirche und Bundeswehr über sicherheitspolitische Themen.

Autor: Sebastian Nieke