Hochschulgruppen zu Gast in der BAKS

Donnerstag, 17. September 2015

25 junge Studierende der sicherheitspolitischen Gruppen an den Hochschulen haben Mitte September ihre sicherheitspolitische Sommerakademie durchgeführt. Eine Station war dabei die BAKS. Dort diskutierte der akademische Nachwuchs, wie der sicherheitspolitische Diskurs auf eine breitere Grundlage gestellt werden kann.

Die Grundakademie ist ein Seminar des Bundesverbands Sicherheitspolitik an Hochschulen, welches zwei Mal jährlich in Berlin stattfindet, und interessierten Studierenden die Möglichkeit bietet, mit dem Feld der Außen- und Sicherheitspolitik in Berührung zu treten. Neben Einrichtungen des Bundes sowie einschlägigen Instituten und Einrichtungen wurden auch ausländische Botschaften besucht und aus sicherheitspolitischer Perspektive beleuchtet. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des BSH.

In der Bundesakademie wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst vom Chef des Stabes, Oberst i.G. Klaus Hahndel, empfangen. In einem Vortrag erhielten die Teilnehmer einen Einblick in eine Einrichtung, an der strategisches Denken auf höchster Ebene stattfindet. Der interdisziplinäre Charakter der BAKS stellt dabei eine Besonderheit dar, sodass der vernetzte Ansatz der deutschen Sicherheitspolitik hier in Form von Veranstaltungen und Seminaren praktische Anwendung findet. Hahndel wies auch auf die Möglichkeiten hin, über ein Praktikum bei der Bundesakademie das notwendige Knowhow für den späteren Berufseinstieg zu erweitern.

Im zweiten Teil der Abendveranstaltung erörterte der Leiter Kommunikation, Christian Lipicki, warum es so wichtig sei, den intensiven  Diskurs mit der Bevölkerung zu führen. „Wenn Sicherheitspolitik sich auf breitere Akzeptanz in der Bevölkerung stützen soll, muss ein intensiverer Diskurs mit den Menschen geführt werden“, sagte Lipicki. „Aus dieser Erkenntnis heraus hat die Bundesakademie in dem neuen Akademiekonzept den Auftrag erhalten, eine eigene Säule Öffentlicher Diskurs und Kommunikation einzurichten. Diesen Auftrag werden wir jetzt mit Leben füllen.“

 

Autor: Sandra Czubak