Benefizkonzert der Welthungerhilfe an der BAKS

Dienstag, 16. Mai 2017

Unter dem Motto „Gemeinsam bewegen – gemeinsam helfen“ unterstützt die BAKS dieses Jahr mit dem Benefizkonzert ein Schulspeisungsprojekt der Welthungerhilfe in Burundi.

Eine Gruppe afrikanischer Kinder sitzt mit gefüllten Tellern in den Händen in einem Gebäude aus weidengeflechtartigen Holzwänden und blickt zum Betrachter.

Das Projekt der Welthungerhilfe-Aktionsgruppe Berlin stellt die Versorgung von Schulkindern in Burundi mit einer vollwertigen Mahlzeit am Tag sicher. Foto: Desmarowitz/Welthungerhilfe

Angesichts rapide steigender Bevölkerungszahlen ist nachhaltige und selbstständige Entwicklung auf dem afrikanischen Kontinent wichtiger denn je. Ein besonderes Augenmerk, darüber sind sich Experten einig, muss den nachwachsenden Generationen gelten. Vor diesem Hintergrund unterstützt die Bundesakademie für Sicherheitspolitik das Engagement der Welthungerhilfe–Aktionsgruppe Berlin mit einem gemeinsam ausgerichteten Benefizkonzert. Unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin Michael Müller luden am 13. Mai zum zweiten Mal die Aktionsgruppe Berlin der Welthungerhilfe, das Bezirksamt Pankow mit seiner Musikschule Béla Bartok und die BAKS in den Historischen Saal der Schlossanlage Schönhausen.

Die Sängerin Angelika Mann steht im Historischen Saal der BAKS mit einem Mikrofon in der Hand vor zwei Harfen und spricht zum Publikum.

Die Sängerin und Bühnenkünstlerin Angelika Mann führte das Publikum durch den Abend. Foto: Gabler

Unter dem Motto „Gemeinsam bewegen – gemeinsam helfen“ begeisterten die Nachwuchstalente der Musikschule ihre Zuhörerinnen und Zuhörer mit einem breiten musikalischen Repertoire. Die Sängerin und Bühnenkünstlerin Angelika Mann führte das Publikum durch den Abend. Sie die Politik, die musische Erziehung von Kindern zu fördern, denn: „Wer zusammen musiziert, schlägt sich nicht.“

Der Erlös des Benefizkonzerts kommt dem jüngsten Schulspeisungsprojekt der Welthungerhilfe in Burundi zugute. In dem ostafrikanischen Land sind derzeit Millionen von Menschen von einer schweren Dürre betroffen, wie der Präsident der Aktionsgruppe Berlin Dr. Uwe Wedde, ausführte. Das Projekt ermöglicht die Versorgung von Schulkindern mit einer vollwertigen Mahlzeit am Tag. Darüber hinaus legen die Einrichtung von Schulgärten und eine Hygieneerziehung die Basis für eine langfristige Perspektive. „Hunger darf es im 21. Jahrhundert nicht mehr geben“, formulierte auch Michael Hofmann, Marketing-Vorstand der Welthungerhilfe, seinen Anspruch an die Politik.

Die BAKS war mit Dr. Martin Schuldes, dem Leiter des Bereichs Lehre, vertreten. Er dankte neben den Konzertbesuchern insbesondere den jungen Künstlerinnen und Künstlern für ihre Tatkraft: „Ich freue mich besonders, wenn junge Menschen sich für langfristige Projekte engagieren.“ Im Namen des Kollegiums der BAKS übergab Schuldes eine Spende in Höhe von 310 Euro für das Schulspeisungsprojekt. In einem fulminanten Finale brachten Angelika Mann und die Angehörigen der Musikschule das Publikum wie versprochen mit „Schwung in den Sonntag“.

Autoren: Redaktion