BAKS-Präsident Heumann trifft Malis Ex-Premierminister Moussa Mara

Freitag, 27. März 2015

S.E. Moussa Mara (r) zusammen mit dem Präsidenten der BAKS, Botschafter Dr. Heumann (l.)
S.E. Moussa Mara (r) zusammen mit dem Präsidenten der BAKS, Botschafter Dr. Heumann (l.)
Fotocredit: Bundesakademie für Sicherheitspolitik

S.E. Moussa Mara (r.) zusammen mit dem Präsidenten der BAKS, Botschafter Dr. Heumann (l.). Foto: BAKS

Im Jahr 2012 durchlebte Mali eine schwere Krise: Meuternde Soldaten stürzten den Präsidenten, während gleichzeitig im Norden des Landes die Tamaschek-Rebellion und islamistische Extremisten die Einheit des Landes gefährdeten. Die derzeitige neue Regierung unter Präsident Keita setzt sich für einen Übergang zu Stabilität, Frieden und Demokratie ein und wird dabei von der internationalen Gemeinschaft stark unterstützt.

Der Präsident der Bundesakademie, Botschafter Hans-Dieter Heumann, informierte sich bei einem Besuch des früheren malischen Premierministers Moussa Mara an der BAKS über die gegenwärtige Situation in Mali. Die Notwendigkeit, umfassend strategisch zu denken entspreche der Arbeit und dem Auftrag der BAKS. Heumann beschrieb die Akademie als die zentrale Weiterbildungseinrichtung der Bundesregierung rund um sicherheitspolitische Themen. Dabei sei die BAKS eben nicht nur auf militärische Fragestellungen beschränkt, sondern würde sich ressortübergreifend mit einem sehr breiten Sicherheitsbegriff befassen.

Heumann und Mara waren sich einig über die strategische Bedeutung Malis als positives Beispiel europäischer Zusammenarbeit vor dem Hintergrund der gemeinsamen europäischen Sicherheitsstrategie. Ein Beleg dafür sei die European Training Mission in Mali (EUTM Mali). Deutschland gehört zu den wichtigsten Entwicklungspartnern Malis und begleitet den Wiederaufbauprozess aktiv im Rahmen der EUTM Mali und im Bereich der Entwicklungspolitik in den Bereichen Wasserversorgung, Ernährungssicherung und beim Aufbau von Gemeindestrukturen.

Autor: Redaktion