Sicherheitspolitischer Gedankenaustausch mit Experten des Royal Jordanian National Defence College

Donnerstag, 23. April 2015

Gruppenbild mit den Besuchern des  Royal Jordanian National Defence College und Vertretern der BAKSSicherheitspolitischer Gedankenaustausch: Die Besucher des Royal Jordanian National Defence College und Experten der BAKS. Foto: BAKS

Im Rahmen des bilateralen Kooperationsprogramms zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Haschemitischen Königreich Jordanien waren Vertreter und Lehrgangsteilnehmer des „Royal Jordanian National Defence College“ (RJNDC) zu Gast an der Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS).

Nachdem die hochrangigen Teilnehmer, darunter Vertreter aus Kuwait, Saudi-Arabien, Libyen und Sudan, bei ihrem Informationsbesuch in Deutschland einen Einblick in die deutsche Sicherheits- und Verteidigungspolitik sowie die Arbeitsweise des Bundesministeriums der Verteidigung erhalten hatten, stand am 17. April der vertiefte sicherheitspolitische  Dialog mit Experten  der BAKS auf dem Programm. Hierbei hatten die Gäste Gelegenheit, mit dem Direktor Lehre und Chef des Stabes, Oberst i.G. Hahndel die Strukturen und Arbeitsinhalte der BAKS kennenzulernen. Die Herausforderungen für die deutsche Sicherheitspolitik wurden durch den Vizepräsidenten der BAKS, Armin Staigis, Brigadegeneral a.D., erläutert.

Der Lehrgang des NDC, der  als hochwertigster sicherheitspolitscher  Lehrgang in Jordanien gilt und wie das Seminar für Sicherheitspolitik der BAKS ressortübergreifend beschickt wird, interessierte sich daher besonders für das Akademiekonzept der BAKS und dem von der BAKS propagierten vernetzten Ansatz in der Sicherheitspolitik. In der Aussprache kreisten die Fragen vor allem über die Rolle Deutschlands in den aktuellen Krisen und Konflikten der Region Naher und Mittlerer Osten und Deutschlands Haltung gegenüber dem Staat Israel und einer Lösung des palästinensisch-israelischen Konflikts.

Autorin: Laura Tuchman