Das Stockholmer Institut für Internationale Friedensforschung (SIPRI) beteiligt sich erstmals am DFS und bringt eine Podiumsdiskussion über die militärische Hilfe Europas für Partnerstaaten ein.
Krieg und Instabilität in der Nachbarschaft bestärken die Bedeutung von Partnerschaften für die europäische Sicherheit. Angesichts eines schwindenden Multilateralismus und zunehmender globaler Rivalitäten gewinnt die Fähigkeit, Sicherheitspartnerschaften aufzubauen entscheidend an Bedeutung. Gleichzeitig begegnen die EU und die europäischen Länder einem wachsenden strategischen Wettbewerb in ihrer weiteren Nachbarschaft. Darüber hinaus setzt die veränderte globale Politik der USA die EU unter Druck, ihre Anstrengungen zu verstärken.
In der Podiumsdiskussion erörtern die Teilnehmenden, welche militärische Unterstützung Europa Drittstaaten leisten kann, und vergleichen das Vorgehen der EU und ihrer Mitgliedstaaten sowie der USA und der strategischen Rivalen. Die Diskussion bezieht insbesondere Forschungsergebnisse des von der Stiftung Mercator geförderten Projekts Safeguarding Common Interests: The EU’s Military Assistance to Partner Countries ein.
Es diskutieren:
- Pieter Wezeman, Senior Researcher, SIPRI
- Katarina Djokic, Researcher, SIPRI
- Boris Gehrke, Referatsleiter GSVP, Auswärtiges Amt
Termin: Donnerstag, 7. Mai 2026 | 11:00–12:00 Uhr
Format: Podiumsdiskussion an der BAKS sowie im Livestream
Anmeldung: Bei Interesse an einer Teilnahme vor Ort wenden Sie sich bitte an: LeiterFachtagungen@baks.bund.de
