Das IFSH beteiligt sich mit einer digitalen Podiumsdiskussion über die Wehrdienstdebatte in Deutschland am DFS 2026.

Foto: Bundeswehr/Bienert
Die Diskussion über eine Neugestaltung des Wehrdienstes wird in Deutschland derzeit sehr emotional geführt. Häufig prallen zugespitzte Positionen aufeinander, in denen Schlagworte wie „Kriegstreiber“ oder „Drückeberger“ dominieren und eine sachliche Auseinandersetzung erschweren. Die Debatte berührt grundlegende Fragen unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens: das Verständnis von Freiheit, die Pflichten von Bürgerinnen und Bürgern sowie die Anforderungen an Gerechtigkeit und Fairness. Gerade junge Menschen spüren, dass der Wehrdienst weit über organisatorische oder militärische Fragen hinausgeht.
Gleichzeitig gibt es nachvollziehbare Gründe für unterschiedliche Reformideen. Umso wichtiger ist es, wie wir darüber sprechen: respektvoll, informiert und offen für verschiedene Perspektiven. Vor diesem Hintergrund diskutieren wir in unserem Panel folgende Fragen: Wie kann eine Wehrdienstreform gelingen, ohne die Gesellschaft zu spalten? Welche Rolle spielen Politik, Bildung und Medien für eine faire Debatte? Und wie schaffen wir es, den gesellschaftlichen Dialog über kontroverse Fragen wieder zu stärken?
Es diskutieren:
- Dr. Andrea Ellner, Senior Lecturer King’s College London
- Oberstleutnant i.G. Thilo Geiger, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am IFSH
- PD Dr. Hendrik Hegemann, Wissenschaftlicher Referent im Forschungsbereich Gesellschaftlicher Frieden und Innere Sicherheit am IFSH
- Christoph Schmid, Mitglied des Deutschen Bundestages (SPD)
- Vertreter:in der Bundesschülerkonferenz (angefragt)
- Moderation: Anja Dahlmann, Leiterin Berliner Büro des IFSH
Termin: Donnerstag, 7. Mai 2026 | 13:00-14:30 Uhr
Format: Virtuelle Diskussion via ZOOM, Übermittlung Eder inwahldaten nach Anmeldung
Anmeldung: via IFSH über diesen Link