Das Center for Advanced Security, Strategic and Integration Studies (CASSIS) beteiligt sich mit einer Diskussion über Rohstoffversorgungssicherheit und kritischen Importabhängigkeiten am DFS 2026.
Die Frage der Rohstoffversorgungssicherheit – auch als integraler Bestandteil einer vernetzten Energiesicherheit in Europa – ist es in den letzten Jahren zunehmend sowohl auf die wirtschafts- als auch verteidigungspolitische Agenda der EU und Deutschlands im Rahmen einer stärkeren Ausrichtung auf „Resilienz“, „Selbstautonomie“ und „De-Risking“-Anstrengungen gerückt. Seit Sommer 2025 hat China die Importabhängigkeiten der EU und USA zunehmend instrumentalisiert und den künftigen Export von Seltenen Erden und zahlreichen anderen kritischen Rohstoffen von drei hochproblematischen Bedingungen abhängig gemacht. Das Expertenseminar von CASSIS in Zusammenarbeit der BAKS soll den Stand und Herausforderungen der deutschen und europäischen Rohstoffversorgungssicherheit analysieren sowie die strategische Bedeutung für die künftige Wettbewerbs- und Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und der EU beleuchten.
Es diskutieren:
- Dr. Frank Umbach, Forschungsleiter von EUCERS/CASSIS, Universität Bonn: Einführungsvortrag
- Dr. Martin Wedig, Geschäftsführer der Fachvereinigung Auslandsbergbau und internationale Rohstoffaktivitäten in der Vereinigung Rohstoffe und Bergbau e. V.
- Prof. Dr. Stefan Liebing, Geschäftsführer Conjuncta GmbH, Hiob-Ludof-Gastprofessor an der Universität Hamburg und Honorarkonsul der Republik Kamerun in Hamburg
- Dr. Peter Hefele, Policy Director des Wilfried Martens Centre for European Studies
- Moderation: Prof. Joachim Krause, Universität Kiel
Termin: Dienstag, 5. Mai 2026, 11:00–12:30 Uhr
Format: Paneldiskussion
Sprache: Deutsch
Teilnahme: Livestream hier verfügbar
