Eine Online-Diskussion, ausgerichtet gemeinsam von der Bundesakademie für Sicherheitspolitik und der Ständigen Vertretung Deutschlands bei den VN-Organisationen in Rom

Ernährungssicherheit hat ernorme Auswirkungen auf die globale Sicherheitspolitik. Foto: John Deere/Alexander Ehhalt
Zwei Perspektiven zum Thema Ernährungssicherheit stehen hier im Fokus: einerseits als Frage vorausschauender, globaler Sicherheitspolitik, andererseits als Angelegenheit nationaler Sicherheit. Die Herangehensweise ist unumgänglich, denn beides hängt eng zusammen – die aktuellen Auswirkungen der Hormus-Blockade auf den Handel und damit auf Landwirtschaft und Ernährung sind nur der jüngste Beleg dafür. Andere Risiken sind zum Beispiel Missernten durch Extremwetter, unterbrochene Kühlketten durch Stromausfälle, kriegerische Konflikte in Anbaugebieten, Artensterben, Überfischung und viele mehr.
Aus globaler Sicht geht es in der Diskussion um die Fragen: Welche Best Practices zur Ernährungssicherheit gibt es aus anderen Ländern, von denen Deutschland lernen kann? Welche Herausforderungen des Globalen Südens könnten auch auf Europa und Deutschland zukommen?
Und speziell für Deutschland: Welche Krisenmaßnahmen gibt es speziell im Bereich Landwirtschaft und Ernährung? Welche Kritischen Infrastrukturen sind in diesem Sektor vorhanden? Wo liegen Probleme, welche möglichen Lösungen gibt es?
Es diskutieren:
- Botschafter Andreas von Brandt, Ständiger Vertreter bei den Vereinten Nationen in Rom
- Dr. Bettina Rudloff, Agrarökonomin in der Forschungsgruppe EU/Europa bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP)
- Vera-Tatjana Gizewski, Referatsleiterin für Marktordnungs- und Krisenmaßnahmen sowie Kritische Infrastrukturen Landwirtschaft bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung
Termin: Dienstag, 5. Mai 2026, 15:00–16:30 Uhr
Format: Online-Diskussionsveranstaltung
Ort: Digital, via Webex
Sprache: Deutsch
Teilnahme: zur Anmeldung hier klicken