Staatliche Sicherheitsvorsorge

Seit 2003 führt die Bundesakademie für Sicherheitspolitik die Seminarreihe „Staatliche Sicherheitsvorsorge“ durch. Dies geschieht in Kooperation mit der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz, der Ausbildungseinrichtung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (AKNZ). Die Reihe setzt sich regelmäßig aus einem einwöchigen Seminar in der zweiten Septemberhälfte und einem zweitägigen „Follow-up“ im April/Mai des Folgejahres zusammen.

Die Reihe steht unter gemeinsamer Federführung des Bundesministeriums der Verteidigung, des Bundesministeriums des Innern und des Auswärtigen Amtes. Die Seminarausschreibung und die Teilnehmergewinnung für das einwöchige Seminar liegt in der Hand der federführenden Ressorts. Zum „Follow-up“ werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der zwei vorangegangen Jahrgänge eingeladen. Ziel der Seminarreihe „Staatliche Sicherheitsvorsorge“ ist es, ausgehend von der aktuellen Sicherheitslage Veränderungen in den Gefährdungen sowie Anpassungen

  • in der Organisation staatlicher Sicherheitsvorsorge,
  • in den Entscheidungsprozessen und
  • in den Maßnahmen der Gefahrenprävention und Gefahrenabwehr

ressort- und organisationsübergreifend zu diskutieren. Dabei wird der Austausch zwischen den Teilnehmern als Basis und Bindeglied für eine verstärkte ressortübergreifende Zusammenarbeit in den verschiedenen beruflichen Handlungsfeldern in besonderer Weise unterstützt.

Das Seminar richtet sich an Führungskräfte und Entscheidungsträger aus dem zivilen und militärischen Krisenmanagement. Zur Teilnahme sollen insbesondere entsandt werden:

  • Beamtinnen / Beamte des höheren Dienstes der Obersten Bundes- und Landesbehörden sowie deren nachgeordneter Geschäftsbereiche bzw. Angestellte in vergleichbaren Positionen
  • Angehörige von Körperschaften und Anstalten des Öffentlichen Rechts in Führungspositionen
  • Stabsoffiziere / Stabsoffiziere der Reserve der Bundeswehr